Arbeiten bei Schneider Electric

Einstieg als Trainee – Wie Anna Chlopeniuk ihren Plan nach Maß geschneidert hat

Nun hast du fünf Jahre studiert, vielleicht schon mal ein Praktikum gemacht, dich mit Freunden ausgetauscht, ein oder zwei Karrieremessen besucht und zahlreiche Websites gescreent. Die Auswahl an Absolventenstellen ist groß und die Jobtitel mit viel Fantasie formuliert. Einerseits möchtest du endlich „richtig einsteigen“ und andererseits fragst du dich vielleicht: „Welcher Job passt zu mir? Welches Unternehmen ist spannend? Werde ich wohl richtig eingearbeitet?“ So ging es auch Anna Chlopeniuk, als sie nach ihrem Studium auf der Suche nach dem richtigen Job war. Sie hat sich für unser Trainee Programm entschieden und genießt gerade beides: einen Berufseinstieg in eine konkrete Zielfunktion und genug Freiraum Dinge auszuprobieren und verschiedene Bereiche kennenzulernen.

Hallo Anna! Als Trainee bist du bei uns als Product Application Engineer eingestiegen. Was verbirgt sich hinter diesem Jobtitel?

Als „PAE“ betreue ich unsere Kunden in allen fachlichen Themen in den Bereichen Niederspannungsschaltanlagen, Energiemanagement und Gebäudeautomation.
Ich arbeite eng mit unserem Vertrieb zusammen, aber auch mit dem Offer Marketing – quasi als eine Schnittstelle zwischen Technik und Vertrieb. Ich bin auch verantwortlich für die Ausarbeitung der Lösungen für unsere Kunden.

Wie können wir uns einen typischen Arbeitstag vorstellen?

Den gibt es bei mir nicht! Ich bin relativ viel unterwegs beim Kunden. Wenn ich im Büro arbeite, sieht es auch immer unterschiedlich aus. Diese Abwechslung und Vielfalt macht meine Arbeit spannend und interessant.

Wie kam es dazu, dass du dich für das Trainee Programm entschieden hast?

Ich wollte nach dem Studium gerne in einem großen, internationalen und multikulturellen Konzern arbeiten. Das Trainee Programm bietet mir die Möglichkeit das Unternehmen – welches sehr groß und komplex ist – kennenzulernen, aber gleichzeitig fest in den Beruf einzusteigen. Für mich war es wichtig, als „normale Mitarbeiterin“ einzusteigen, also Vollzeit und mit einem festen Arbeitsplatz. Allerdings wollte ich nicht direkt ins kalte Wasser geworfen werden, wie es bei vielen Absolventen zu Beginn des Berufslebens der Fall ist. Das unterscheidet Schneider Electric auf dem Arbeitsmarkt von anderen Unternehmen.

 

Anna auf der Light & Building

Du bist nun seit einem Jahr dabei – was war bis jetzt dein Highlight?

Ich habe gleich zwei! Der Standdienst auf der Light und Building und der Hannover Messe hat wahnsinnig Spaß gemacht: Kundengespräche, alle Produkte von Schneider Electric auf einem Raum und natürlich der Austausch mit Kollegen und die Möglichkeit auch international Kontakte zu knüpfen! Und das zweite Highlight war natürlich mein Auslandsmodul in Kanada.

Wieso fiel deine Wahl auf Kanada?

Während der Hannover Messe habe ich einen Kollegen kennengelernt, der für Schneider Electric in Kanada arbeitet. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, dass das Entwicklungsteam für unsere Messgeräte und die Energiemanagement Software in Victoria sitzt – genau diese Produkte sind auch Teil „meines Portfolios“. Ich habe ihn einfach aktiv angesprochen und gefragt, ob das Team interessante Aufgaben für mich hätte und ob ich mein Modul dort absolvieren könnte. Glücklicherweise standen zwei große Launch Termine an und somit viel Arbeit und passende Aufgaben für mich. Der Kollege hat nach der Hannover Messe einen passenden Bereich für mich gefunden und den Kontakt hergestellt. Und dann ging es eigentlich recht schnell. In Zusammenarbeit mit dem Teamleiter in Kanada und dem verantwortlichen Produktmanager in Deutschland haben wir einen sinnvollen und interessanten Praktikumsplan erstellt, der nicht nur für mich, sondern auch für den deutschen Markt relevant war.

Und wie sah dieser Plan aus? Woran hast du konkret gearbeitet?

In den anderthalb Monaten vor Ort habe ich mit dem Systems Engineering Team an einer neuen Version unserer Energiemanagementsoftware gearbeitet. Zu meinen Aufgaben zählte die Erstellung von Anleitungen für den Einsatz von Thermomonitoring-Applikationen in die Software – und das sowohl auf der Ebene der Mittelspannungs- als auch Niederspannungsapplikation. Bei entsprechenden Tests, beispielsweise durch den Einbau von Thermosensoren im Labor, konnte ich alles prüfen und beschreiben. Installationsdokumente helfen dabei, unsere Software in der Cloud zu erklären. Auch hierbei konnte ich während meiner Zeit in Kanada unterstützen. Vor Ort, hatte ich sogar die Möglichkeit einen Kunden zu besuchen, um ein Referenzobjekt zu sehen und die Produktion unserer Messgeräte zu besichtigen.

Teamevent im Auslandseinsatz

Andere Länder, andere Sitten: Was ist dir während deiner Zeit in Kanada aufgefallen?

Die Menschen sind sehr offen, direkt und nahbar. Man trifft sich jeden Morgen, um die anstehenden Aufgaben zu besprechen und zu verteilen – das war neu für mich. Dies erschließt sich aber auch aus dem spezifischen Arbeitsumfeld. Das Entwicklungsteam ist natürlich anders strukturiert und erhält seine Aufgaben aus der ganzen Welt. Dies muss entsprechend besprochen und aufgeteilt werden. Ganz nett war auch der wöchentliche „Happy Friday“. An jedem Freitag gab es Donuts und Kuchen umsonst!
Außerdem ist die Natur vor Ort einfach großartig – vor allem im Sommer! Mein Top-Tipp für einen Besuch in Vancouver: Whalewatching.

Whalewatching in Kanada

Wie profitierst du heute von der Auslandserfahrung?

Ich habe sehr viel gelernt und hatte die Möglichkeit wichtige Kontakt zu knüpfen. Die Produkte, Software aber auch Thema Thermosensoren. Während des Trainee Programmes müssen wir zwei Projekte bearbeiten: Ein interdisziplinäres Projekt gemeinsam mit anderen Trainees und ein individuelles Projekt. Das Thema Thermosensoren hat für mein individuelles Projekt wie die Faust aufs Auge gepasst. Inhaltlich war der Einsatz also perfekt auf meine Zielfunktion abgestimmt.

War dein Trainee Plan bereits komplett erstellt, als du bei uns gestartet hast?

Die ersten drei Monate waren bereits zu Beginn durchgeplant und wurden von meiner Führungskraft vorbereitet. Ich hatte aber Freiheit die ersten Einsätze zu modifizieren. Nach drei Monaten im Unternehmen hatte ich einen guten ersten Überblick und die erste Einarbeitung war abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich meine Einsätze mitgestaltet und mein Trainee Programm selbst gesteuert. Meine Führungskraft unterstützt mich hierbei natürlich heute noch und gibt mir gute Ratschläge.

Du scheinst viel unterwegs zu sein – tauschst du dich oft mit anderen Trainees bei Schneider Electric aus?

Unsere Trainee Gruppe ist sehr divers. Es kommen Leute aus unterschiedlichen Business Units und auch Ländern zusammen! Dieser Austausch hilft natürlich ein besseres Verständnis von der Schneider Electric Welt zu bekommen und mehr über andere Tätigkeiten zu lernen. Da ich nun Leute aus anderen Abteilungen kenne, ist es auch viel leichter ein Praktikum zu vereinbaren. Wenn ich nun an einen anderen Standort komme, habe ich immer jemanden zum Kaffee trinken (lacht).

Zur Person:

Anna Chlopeniuk

Anna Chlopeniuk ist 25 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Hirschberg in Polen. Seit drei Jahren lebt sie in Deutschland. Nach ihrem Studium der Energietechnik hat sie bei uns als Trainee mit der Zielfunktion Junior Produkt Applikationsingenieurin angefangen und sitzt am Standort Stuttgart. Als Schnittstelle zwischen Technik und Vertrieb erarbeitet sie Lösungen für unsere Kunden im Bereich Gebäudeautomation und Energiemanagement.


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