Arbeiten bei Schneider Electric

Dualer Student und Weltenbummler – Erfahrungsbericht von Tobias Schmidt über seinen Auslandseinsatz in Barcelona

Nachwuchs ist uns wichtig! Deshalb bieten wir an unserem Standort in Ratingen unterschiedliche Varianten des Dualen Studiums an. Neben dem Dualen Studium an der EUFH, ist es auch möglich eine Ausbildung zum Industriekaufmann (w/m) mit einem berufsbegleitenden Studium zu absolvieren. Als weltweit agierendes Unternehmen bietet sich bei uns die Möglichkeit die Ausbildung auch über Ländergrenzen hinweg zu absolvieren. Tobias ist einer unserer kaufmännischen Studenten und berichtet in einem Interview von seiner Praxisphase in Barcelona.

Tobias Schmidt studiert International Industry & Trade Management an der School of Commerce in Neuss. Das Studium kombiniert im Blockmodell Theoriephasen an der Uni und Praxisphasen bei Schneider Electric. Nachdem Tobias erste Erfahrungen in den Bereichen Buchhaltung & Controlling, Customer Care, Personalwesen und Business Development gemacht hatte, fragte er uns, ob es auch möglich wäre eine Praxisphase an einem Schneider Electric Standort im Ausland zu machen. Und wir dachten uns: „Wieso eigentlich nicht“? Und so kam es, dass wir Tobias zu Schneider Electric nach Spanien geschickt haben!

Tobias Schmidt

Lieber Tobias, erzähl doch mal was von dir.
Ich bin 23 Jahre alt, komme aus Krefeld und befinde mich derzeit noch in meinem dualen Studium „International Industry and Trade Management“. Neben dem Studium gehe ich gerne joggen und versuche mindestens einmal im Jahr mit dem Rucksack ein fernes Land zu entdecken, wie zuletzt bei meiner Thailandreise.

Wie kam es, dass du dich damals bei uns beworben hast?
Als ich nach einem Partnerunternehmen für mein Studium gesucht habe, wollte ich für ein Unternehmen arbeiten, dass in der Lage ist die Welt zu einem besseren, nachhaltigeren Ort zu machen. Als ich dann von Schneider Electric gehört habe und dessen Mission, jedem Menschen auf der Welt den Zugang zu Energie zu ermöglichen und gleichzeitig Lösungen zu entwerfen für die Megatrends, wie z.B. der Urbanisierung, dem steigenden Energiebedarfs und den Herausforderungen des Klimawandels, wusste ich sofort, dass Schneider Electric das richtige Unternehmen für mich ist. Zudem bietet Schneider Electric durch seine Größe und internationale Präsenz eine tolle Chance für junge Talente die eigene Karriere aktiv mitzugestalten.

Wieso hat es dich so gereizt ins Ausland zu gehen?
Meine Intention war es mich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln und gleichzeitig die eigene Komfortzone zu verlassen, um eine neue Herausforderung zu suchen.
Das Studium sieht ein obligatorisches Auslandssemester vor, welches ich zurzeit in New York verbringe. Um auch beruflich internationale Erfahrungen sammeln zu können, habe ich mit meinem HR-Ansprechpartner die Möglichkeit besprochen vorab eine Praxisphase in einem strategischen Arbeitsfeld verbringen zu können. So ergab sich dann der fast viermonatige Auslandsaufenthalt in Barcelona im Pricing Department.

Wie war es für dich, als du in Barcelona angekommen bist?
Im spanischen Team wurde ich direkt sehr herzlich aufgenommen. Glücklicherweise fand direkt zu Beginn meines Aufenthalts eine Team Building Aktivität in einem „Escape Room“ statt. Hierdurch konnte ich das Team direkt besser kennenlernen. Da das Team sehr international war, haben wir überwiegend Englisch gesprochen. Dies hat mir vor dem Hintergrund meines bevorstehenden Auslandssemesters in New York geholfen noch fließender zu sprechen.

Team Building im Escape Room

Wie genau sah dein Aufgabenfeld in Spanien aus?
Der Bereich, in dem ich tätig war, ist eine Pionierabteilung – das heißt, neue Ideen sind erwünscht. Man kann sich meine Funktion als eine Stabstelle vorstellen, die allen Geschäftseinheiten als internes Consulting dabei hilft, die Profitabilität zu erhöhen. Nachdem mir zu Anfang die Pricing-Strategie erklärt wurde, konnte ich direkt loslegen und wurde sofort in alle Überlegungen mit eingebunden. Mein Aufgabenfeld bewegte sich entlang des gesamten Pricing Waterfalls: von der Analyse des Ist-Zustandes mit einer Business Intelligence Software bis zur Lösungsfindung, die stets die Steigerung von Profitabilität zum Ziel hat. Zum Beispiel habe ich an einer Listenpreisoptimierung gearbeitet und Rabattrichtlinien optimiert.
Die Lernkurve war in diesem Einsatz besonders steil, da ich einen tiefen Einblick in alle Business Units erhielt und bei wichtigen Meetings dabei sein durfte. Dies war eine sehr wertvolle Erfahrung. Dadurch, dass jeden Monatsanfang mit dem gesamten Team die Geschäftsergebnisse analysiert wurden, um dann die Auswirkungen unserer Maßnahmen zu beobachten, erhielt ich nicht nur sehr gute Einblicke in das Pricing, sondern auch in Bereiche wie z.B. Sales Excellence.

Toller Ausblick im Office in Barcelona

Welche Unterschiede sind dir im Arbeitsalltag in Spanien im Gegensatz zu Deutschland aufgefallen?
Nach meiner Erfahrung sind die „Spanier“ etwas offenherziger und lockerer als die „Deutschen“, was sich vor Allem in den Mittagspausen bemerkbar gemacht hat. Die Spanier zelebrieren ihre Mahlzeiten regelrecht. Häufig ging man mit dem Team in der Mittagspause auswärts essen, was dann auch manchmal 2 Stunden dauern konnte, was in Deutschland undenkbar ist. Der Austausch, den man dort mit den Kollegen über Berufliches, aber auch Privates hatte, war sehr wertvoll und sorgte für eine engere Bindung innerhalb des Teams. Die Zeit, die man dann länger in der Mittagspause verbracht hat, blieb man dann länger im Büro. Generell verschob sich mein Tagesablauf nach hinten, da die Sonne auch erst um 11 Uhr abends untergegangen ist.

Was wird dir besonders in Erinnerung bleiben?
Das gute Wetter in Spanien und das Meer direkt vor der Haustür (lacht). Neben den wertvollen Kontakten, aus denen im Laufe meines Aufenthalts auch Freunde geworden sind, war es eindrucksvoll nochmal eine ganz andere Seite von Schneider Electric kennen zulernen. Die Marktpositionen unterscheiden sich und somit ist natürlich auch der Schwerpunkt in der Strategieentwicklung ein anderer.

Hast du etwas während des Auslandsaufenthalts vermisst?
Neben meiner Familie, auf jeden Fall mein Auto. Das öffentliche Nahverkehrssystem ist zwar gut ausgebaut allerdings kommt es nicht selten vor, dass man für eine Strecke von 2 km ca. 40-60 min braucht, da der Bus gefühlt alle 200m einen Stopp macht.

Wo treibst du dich gerade rum?
Derzeit befinde ich mich in New York und absolviere dort mein Auslandssemester an der Columbia University. Neben den herausragenden, akademischen Möglichkeiten an der Universität, in denen man auch an großartigen Events, wie z.B. dem „World Leadership Forum“ teilnehmen kann, gefällt mir vor Allem die Stadt New York. New York bietet zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten sowie unzählige Sportangebote, bei denen man als Student häufig kostenlosen Eintritt genießt.

Erste Impressionen vom Campus Leben in New York

Was würdest du potenziellen Bewerbern mit auf den Weg geben?
Potenziellen Bewerbern würde ich auf jeden Fall empfehlen die Möglichkeit eines Auslandseinsatzes in Erwägung zu ziehen. Einfach mal aus der persönlichen Komfortzone auszubrechen bringt einen nicht nur beruflich, sondern auch persönlich enorm weiter. Zudem ist es unglaublich spannend sich mit anderen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen auszutauschen, um neue Sichtweisen und Denkansätze zu gewinnen.
Zusätzlich würde ich jedem Bewerber empfehlen seine Interessen offen zu kommunizieren und Eigeninitiative zu zeigen. Durch die internationale Präsens bietet Schneider Electric unheimlich viele Möglichkeiten, sowie aufgrund der Größe und Vielfältigkeit in den verschiedenen Funktionsbereichen.

Heißer Tipp: Für 2018 vergeben wir einen dualen Studienplatz mit der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) an der EUFH! Weitere Informationen findet Ihr in dieser Stellenbeschreibung.

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