Arbeiten bei Schneider Electric

Wie Schneider Electric Dich findet – 7 Tipps für Dein erfolgreiches XING und LinkedIn Profil

Immer mehr Kandidaten wollen aktiv von Unternehmen angesprochen werden, in den letzten 7 Jahren ist dieser Anteil um 11,5 % gestiegen auf 51,4 %. (Recruiting Trends 2017)

Um demnach die Kandidaten zu erreichen, die nicht aktiv nach einem neuen Job suchen, aber durchaus nicht abgeneigt sind bei einem interessanten Angebot den Arbeitgeber zu wechseln, müssen Unternehmen selbst aktiv werden.

Die Generation an dynamischen, motivierten und gut ausgebildeten Fachkräften ist schon lange nicht mehr dazu bereit ein Leben lang für ein und das selbe Unternehmen zu arbeiten. Die Arbeitnehmer der Generation X (Jahrgang 1965 – 1980) sind noch eher darauf gepolt, einen guten und sicheren Arbeitgeber zu haben. Die Millennials (Jahrgang 1981 – 2000), die zurzeit die Fachkräfte am Markt darstellen, streben eher einen kontinuierlichen Wandel an. Alle zwei Jahre sollte sich etwas ändern, wenn dies nicht beim aktuellen Arbeitgeber möglich ist, schaut man sich eben um. (Deloitte Studie: Millennials 2017)

Durch Megatrends unserer Gesellschaft wie dem demografischen Wandel, Digitalisierung, Globalisierung und zunehmendem Fachkräftemangel stehen Unternehmen vor der Frage wie Mitarbeiter am besten zu gewinnen sind.  Zudem schafft die Digitalisierung Raum für neue Arbeitszeitmodelle, schnellere Rekrutierungswege und ein schnelllebiges Berufsumfeld. Unternehmen müssen dementsprechend ihre Rekrutierungsmethoden wählen und sich anpassen.

Dabei ändert sich auch das Bild des klassischen Recruiters. Unternehmen müssen weg vom Post-and-Pray und hin zur aktiven Ansprache. Es reicht heutzutage nicht darauf zu warten, dass sich gute Mitarbeiter Bewerben. Man muss versuchen auch die latent suchenden Kandidaten anzusprechen. Damit sind diejenigen gemeint, die zwar einen Job haben, aber tendenziell wechselbereit sind, wenn ein attraktiver Arbeitgeber an der Tür klopft.

Und genau das ist meine Rolle bei Schneider Electric. Ich bin Sourcerin und suche parallel zum klassischen Bewerbungsprozess über die sozialen Medien nach weiteren geeigneten Kandidaten.

Worauf achte ich bei der Suche?

Ich versuche mir im Vorfeld ein genaues Bild davon zu machen in welchem Arbeitsumfeld der- oder diejenigen arbeiten wird und für wen die gesuchte Position ein guter nächster Schritt sein könnte. Natürlich sind die mitgebrachten Hard Skills und gewisse Branchenerfahrungen wichtig. Die Fachabteilung hilft mir dabei die passenden Kandidaten für eine Ansprache auszuwählen.

7 Tipps für ein erfolgreiches XING und LinkedIn Profil:

  • Tipp 1 – Eure Berufserfahrung: Vollständigkeit ist natürlich wichtig. Je mehr Infos man über euch hat, desto besser können wir Recruiter/Sourcer einschätzen was eure aktuelle Tätigkeit ist.
  • Tipp 2 – Macht deutlich was ihr sucht und wollt: Wenn ihr gar nicht angesprochen werden wollt oder eine klare Vorstellung davon habt wo ihr arbeiten wollt und was euer nächster Karriereschritt ist – teilt dies auf eurem Profil mit. Bei XING könnt ihr dies unter dem Feld „Ich suche“ eintragen und bei LinkedIn könnt ihr dies bei der Zusammenfassung eures Profils angeben.

 

  • Tipp 3 – seriöses Auftreten: Wenn ihr ein Bild hochladet, dann denkt daran dass XING und LinkedIn eine professionelle Umgebung darstellen. Dennoch könnt ihr ein lockeres und authetisches Bild wählen.

Wie geht es nach der ersten Ansprache weiter?

Wenn wir uns nach einem ersten telefonischen Gespräch über Motivationen, Erwartungen und Rahmenbedingungen darüber einig sind, dass für beide Seiten weitere Gespräche interessant sind, brauchen wir in den meisten Fällen dann doch ein etwas ausführlicheren Lebenslauf. Der gesourcte Bewerber wird dann in den klassischen Bewerbungsprozess aufgenommen, das bedeutet bei uns in der Regel 2 weitere persönliche oder digitale Gespräche mit dem Fachbereich und meinen Recruiter-Kollegen und Kolleginnen.

Besondere Einstellungen, die ihr für euer XING und LinkedIn Profil übernehmen solltet:

  • Tipp 4 – Karrierewünsche auf XING: Ihr könnt Einstellungen zu euren Karrierewünschen vornehmen und auch entscheiden wer Zugriff auf diese Informationen hat. Hier könnt ihr Angaben zu euren Gehaltsvorstellungen und zu eurem Karrierestatus machen, also ob ihr aktiv, passiv oder gar nicht auf der Jobsuche seid.
  • Tipp 5 – Karriereziele auf LinkedIn: Auch auf LinkedIn könnt Ihr Einstellungen zu euren Karrierezielen vornehmen und zwar ohne, dass die Personaler eures Unternehmens darauf Zugriff haben. Wählt in euren Einstellungen den Reiter „Datenschutz“. Im Bereich „Jobsuche“ – könnt ihr nun Recruiter wissen lassen, dass ihr offen für neue Karrierechancen seid. Dabei könnt ihr auch im Detail auswählen welche Jobtitel, Branchen, Arbeitsorte und -modelle euch interessieren.
  • Tipp 6 – wer darf euch Nachrichten schicken: Achtet darauf, dass ich als Recruiterin euch Nachrichten schreiben darf. Das könnt ihr bei XING in euren Einstellungen freischalten unter dem Aspekt „Nachrichten schreiben dürfen:“ – stellt hier am besten „alle Mitglieder“ ein. Bei LinkedIn könnt ihr in euren Einstellungen unter dem Reiter „Kommunikation“ im Bereich „Allgemeine Informationen“ einstellen, welche Nachrichten ihr empfangen könnt. Als Recruiter würde ich euch eine InMail schicken. Außerdem könnt ihr auch auswählen, welche Art von Nachrichten für euch interessant sind, z.B. Jobangebote. Hier könnt ihr übrigens auch einstellen, wer euch Einladungen zur Vernetzung schicken darf.

 

  • Tipp 7 – Sichtbarkeit für internationale Stelle: Erstelle dein Profil auf LinkedIn am besten auf Englisch, um auch für globale Funktionen in Deutschland oder für Stellen im Ausland sichtbar zu sein.

Ich freue mich darauf mich mit euch auf XING und LinkedIn zu vernetzten!

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