Arbeiten bei Schneider Electric

Nadelöhr Elbtunnel: Mit Schneider Electric sicher in die Sommerferien

Es ist Ferienzeit! In vielen Bundesländern haben die Schulferien bereits begonnen, in anderen steht die große Sommerpause kurz bevor. Wie jedes Jahr machen sich wieder tausende von Autofahrern auf die Autobahnen Richtung Küste. Doch bevor sie auf das platte Land abbiegen können, passieren die meisten Fahrzeuge auf dem Weg nach Norden auf der A7 den Elbtunnel in Hamburg. Was niemandem auffällt: Es ist auch die Technologie von Schneider Electric, die die Fahrt durch das Nadelöhr unter der Elbe sicher macht.

Endlich Urlaubszeit, endlich mal den Sommer am Stück genießen. Eines der liebsten Reiseziele der Deutschen für den Sommerurlaub ist die Nordseeküste, für viele Urlauber in relativ kurzer Zeit mit dem Auto erreichbar. Also Kind und Kegel eingeladen, raus aus dem Alltag und rein in die Entspannung. Oft bedeutet der Start in den Urlaub: Ruhig mal ein paar mehr Stunden auf der Autobahn einplanen, wenn sich wieder alle gleichzeitig auf den Weg machen. Wer von Süden über die A7 kommt, muss auf dem Weg an die nordfriesische Küste oder Dänemark den Elbtunnel passieren. Bekannt als längster vierrohriger Unterwasserstraßentunnel der Welt, berüchtigt aber auch als „Nadelöhr des Nordens“, das wahrscheinlich jedem Autofahrer Deutschlands ein Begriff ist. Gerade bei hohem Reiseaufkommen und der Gefahr von stockendem Verkehr oder Stau ist es natürlich unabdingbar, dass sich jeder im über drei Kilometer langen Tunnel sicher fühlen kann. Und es ist tatsächlich auch Technik von Schneider Electric, die die sichere Passage unter der Elbe ermöglicht.

Der Elbtunnel – Ein vernetztes Hochleistungsbauwerk

Der Verkehr im Elbtunnel ist von ursprünglich ca. 70.000 Fahrzeugen täglich auf heute über 150.000 Fahrzeuge pro Tag angewachsen. Hamburg verfügt über die derzeit modernste, den aktuellen Sicherheitsanforderungen entsprechende Elbquerung. Bei einer Gesamtlänge von 3.325 m liegen 1.056 m des Tunnels unter dem Flussbett und bei mittlerem Tidehochwasser befindet er sich 28 m unter der Wasseroberfläche. Er verfügte zunächst über drei Röhren mit insgesamt sechs Fahrstreifen, die über ca. 450 Wechselverkehrszeichen einzeln gesteuert werden konnten. Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen in den 80er- und 90er-Jahren wurden Staus mehr und mehr zur Regel, insbesondere im Reiseverkehr. Daher wurde 1995 mit der Erweiterung des Tunnels um eine vierte Röhre begonnen. Die vierte Röhre mit weiteren 400 Wechselverkehrszeichen wurde 2002 eröffnet. Sie liegt bis zu 70 m neben den vorhandenen Röhren, umfasst zwei Fahrstreifen von 3,75 m Breite, eine Standspur von 2 m Breite sowie drei Fluchttunnel in die Nachbarröhre.

Einfahrt in den Elbtunnel – Hier wird es am Wochenende voll!

Überwacht wird der Elbtunnel durch die rund um die Uhr besetzte Tunnelbetriebszentrale über dem Nordportal. Diese kann die Verkehrsteilnehmer nicht nur über zahlreiche Kameras beobachten und mit Verkehrszeichenanlagen lenken, sondern auch direkt ansprechen. Die mittleren Tunnelröhren werden entsprechend der Verkehrssituation im Richtungsverkehr oder im Gegenverkehr freigegeben.

Offene Systeme für mehr Sicherheit

Mit verantwortlich für die technische Ausstattung des Elbtunnels ist Dr. Christoph Beckers. Er ist Business Development Manager bei Wonderware, einer Marke von Schneider Electric. Hinter Wonderware verbirgt sich die Software, die alles Wichtige im Elbtunnel verbindet. Egal ob Signalführung oder Brandschutz, alles läuft über die Software zusammen. In der Tunnelbetriebszentrale haben die Betreiber so alles im Blick. Beckers erklärt: „Es ist wichtig, dass die Softwaretechnologie zuverlässig arbeitet und zudem offen für Anpassungen ist. So kann bei einer Erweiterung des Tunnels oder bei neuen Sicherheitsstandards neue Technik mit dem bestehenden System problemlos verbunden werden.“ Denn das ist der Clou an Wonderware: Anders als üblich, wurde die Softwaretechnologie so entwickelt, dass die Software flexibel erweiterbar ist und alle möglichen am Markt verfügbaren Bauteile verbinden kann.

Seltener Anblick: Keine Autos in der Röhre

Was passiert wenn es brennt?

Die Schneider Electric Software sorgt für die Sicherheit jedes Reisenden, indem Sie die Ansteuerung der Verkehrsleitsysteme durch den Bediener ermöglicht und damit für die optimale Regulierung des Verkehrs sorgt. Sollte es in einer der Röhren zu einem Unfall oder einem Brand kommen, sorgen Lüftung und Brandlüftung dafür, dass sich kein Rauch im Tunnel sammeln kann. Die Software sammelt zudem Daten von Kameras, Rauchsensoren, Nottastern oder Notausgängen und macht diese für die Überwachungszentrale aggregiert sichtbar. So kann die Leitstelle beispielsweise ein brennendes Fahrzeug in Sekundenschnelle lokalisieren, die Feuerwehr benachrichtigen und Brandschutzmaßnahmen treffen. In allen vier Röhren sorgt die Technik damit für modernste und aktuellste Sicherheitsstandards.

Berufswahl aus idealistischen Gründen

Dr. Christoph Beckers

Die Offenheit der Softwaretechnologie war tatsächlich der Grund für Dr. Beckers sich bei Schneider Electric zu bewerben. „Ein idealistischer Grund“, wie er sagt. Während seiner Promotion in der Wirtschaftsinformatik wird er im Kontext der Erfassung von Umweltinformation auf Wonderware aufmerksam. Das System, mit all seinen Möglichkeiten für smarte Anwendungen, begeistert ihn so sehr, dass er sich im Anschluss entschließt für Schneider Electric zu arbeiten. „Ich habe Spaß bei meiner Arbeit, weil ich viele unterschiedliche Themen auf dem Tisch habe“, so Beckers. „Außerdem arbeite ich mit vielen unterschiedlichen Leuten zusammen, sowohl national als auch international, das macht den Job sehr abwechslungsreich. Und nicht zuletzt ist es ein tolles Gefühl, die Erfolge deiner Arbeit zu sehen.“ Einer dieser Erfolge: Ein sicheres System für den längsten Unterwasserstraßentunnel der Welt.

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