Arbeiten bei Schneider Electric

Wussten Sie’s? 5 Dinge des Alltags, in denen Schneider Electric steckt

Überall vorhanden, unverzichtbar, aber vielen völlig unbekannt. Als Weltkonzern in der Industrie ein anerkannter Name, hat Schneider Electric außerhalb der B2B-Landschaft mit Facetten eines „Hidden‑Champions“ zu kämpfen: Obwohl die Produktpalette riesig ist und jedem im Alltag begegnet, sind die Produkte selbst eher unbekannt. Wir präsentieren fünf Schneider Electric-Produkte, die nicht direkt sichtbar, aber unverzichtbar sind.

Würde man einen Passanten in der Innenstadt von Düsseldorf fragen, für welche Produkte Schneider Electric bekannt ist, wüssten wahrscheinlich die wenigsten Befragten eine Antwort. Selbst Berufseinsteiger im Unternehmen haben anfangs keine Vorstellung. „Die kommen hier an und glauben manchmal, Schneider ist ein Computerhersteller und sind dann völlig überrascht, dass Schneider auch Elektromobilität möglich macht“, erzählt Udo Berwald, Senior Trainer am Schneider Electric Standort in Ratingen bei Düsseldorf. Er kennt alle Produkte, schult Kunden und Kollegen zur Produktpalette und zu Lösungen. Wir begleiten Udo Berwald einen Tag und lassen uns zeigen, wo er Schneider Produkte sieht, die andere übersehen.

1. Autowaschanlage

Udo Berwald verbringt vielleicht 15 Prozent seiner Arbeitszeit im Büro. Das auch nur, weil Kundentermine und Schulungen vorbereitet werden müssen. Heute fliegt er vom Flughafen Düsseldorf nach Berlin. Bevor er sich auf den Weg zum Flughafen macht, hat er sich die Zeit genommen, den Schmutz langer Autofahrten von seinem VW Passat waschen zu lassen. Er fährt in eine von vielen Autowaschanlagen und erkennt sofort mehrere Komponenten, aus der Schneider Electric Produktpalette.

Komponenten für Tankstellen und Autowaschanlagen

Die Steuerung der Bürsten sorgt dafür, dass die sich nicht einfach nur drehen, sondern in verschiedenen Geschwindigkeiten, Richtungen und Winkeln den Wagen auf Hochglanz bringen. Die Düsen brauchen eine Drucksteuerung und alles wird elektronisch geregelt. Vom Fahrtband, einem Schneider Produkt, biegt Berwald zurück auf die Fahrbahn.

2. Flughafentechnik

In der Regel sind die Außendiensttermine mit dem Auto erreichbar, manchmal muss es aber auch ein Flug sein. Auch wenn ihm das Reisen Spaß macht, freut sich Berwald auf das, was die Zukunft verspricht: „Dank digitaler Schulungen können wir heute 300 Leute an fünf Standorten in Deutschland gleichzeitig Schulen. Man stelle sich einmal vor, wie viel Manpower dafür nötig wäre. Das ist unbezahlbar!“ Über die Fluggastbrücke erreicht er den Flieger. Möglichst nah an das Flugzeug muss diese zentimetergenau gesteuert werden. Das passiert natürlich im Hintergrund, während die Fluggäste ungeduldig in unbequemen Sesseln warten. Im Vorbeigehen erkennt Berwald: Die Steuerungseinheit, die den bequemen Wechsel in das Flugzeug ermöglicht: Gebaut von Schneider Electric.

Schneider Electric Technologie am Flughafen

3. Windkraftanlagen

Während sich das Flugzeug gegen den Wind stemmt und sich von der Startbahn löst, erscheinen in der Ferne weiß rotierende Flügel, die den Wind in elektrische Energie verwandeln. „Also man könnte sagen, Schneider Electric steckt in jeder Windkraftanlage, wobei wir nicht die Windkraftanlage selbst bauen, sondern Komponenten herstellen, die das Management des erzeugten Stroms ermöglichen.“, sagt Berwald. Zunächst denkt man natürlich an das Kerngeschäft von Schneider. Irgendwie muss der Strom von dem massiven Dynamo hinter den Rotorblättern den spargelartigen Turm herunter über die Leitungen zum nächsten Umspannwerk und schließlich zum Verbraucher. An all diesen Stationen sitzen Produkte und Lösungen von Schneider Electric, von Leistungsschalter, über Trafo bis zum von Schneider Electric gebauten Umspannwerk selbst. Worüber sich jedoch die Wenigsten Gedanken machen: Auch Windkraftanlagen wollen gewartet werden. Dafür fahren Techniker mit einem Aufzug in den Kopf der Maschine. Schneider stellt zum Beispiel die Sensoren her, die erkennen, wo sich der Aufzugkorb in der Anlage befindet, und ermöglicht so den sicheren und schnellen Aufstieg.

Komponenten für Windkraftanlagen

4. Gebäudetechnik

Beim Kunden angekommen betritt Berwald durch eine automatische Tür das Bürogebäude. Der Notschalter dahinter: Ein Schneider Produkt. Während er ein Seminar zur Produktpalette gibt, tobt draußen ein Gewitter. Sollte jetzt der Strom ausfallen, weiß Berwald, dass alle Daten vor Ort geschützt sind. Durch unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen Schneider Produkte dafür, dass Computer kontrolliert herunterfahren können und keine Daten verloren gehen. Die gleiche Technik steckt auch in vielen Krankenhäusern, die so ihre Patientendaten sichern. Ebenfalls in Krankenhäusern zu finden: Schneider Electric Technologie für die Automation von Räumen: So lassen sich Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sauerstoffgehalt, beispielsweise in einem Operationsraum regeln. Im Operationssaal und in vielen Laboren herrscht Überdruck, damit Luft von außen nicht unkontrolliert eindringen kann.

Raumautomation im Operationssaal

Aber auch die Steuerung von Klimageräten, wie sie in Hotelzimmern zu finden ist, lässt sich über Bauteile von Schneider Electric regeln „Alte Berufskrankheit: Beim Betreten eines Hotelzimmers schaue ich direkt nach, ob die Schalter von uns sind, was überwiegend der Fall ist“, schmunzelt Udo.

Klimasteuerung für Hotelzimmer

5. Ladestationen für E-Mobilität

Zurück auf dem Firmengelände in Ratingen stellt Udo Berwald sein frisch gereinigtes Fahrzeug auf den Parkplatz. Direkt daneben befinden sich die Parkboxen für Elektrofahrzeuge, einige BMW i3 und Tesla stehen hier zum Strom tanken. „Ladestationen sind mein Lieblingsprodukt aus der Produktpalette von Schneider. Die finde ich faszinierend“, sagt Berwald. Schneider produziert Ladestationen für Privatpersonen, Autohäuser oder für ganze Fuhrparks. Inzwischen werden sie mit intelligenten Netzen verbunden und mit Solaranlagen gekoppelt. „Das ist es, was meinen Job ausmacht: Immer neue Produkte, immer neue Leute.“

Ladesäulen für Elektromobilität

 

Udo Berwald – Senior Trainer bei Schneider Electric

Nach seinem Hauptschulabschluss war nicht direkt abzusehen, dass Udo Berwald einmal Verantwortung als Senior Trainer trägt. Nach einer Ausbildung zum Elektrotechniker und einigen Jahren bei Wettbewerbern in der Industrie, fängt er schließlich bei Schneider Electric an. Über den Kundendienst landet er beim Außendienst. Stets ist es ihm wichtig, Kunden Produkte und ihren Nutzen zu erklären und gemeinsam Lösungen zu finden. „Ich brenne einfach für unsere Produkte und außerdem macht es einfach richtig Spaß in der Welt von Schneider

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